Fundamentalangriff auf die Psychotherapie im Kassensystem!

Am 10.7.26 wurde vom Bundestag das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz beschlossen. Es beinhaltet einen Fundamentalangriff auf die Psychotherapie. Bisher war sie extrabudgediert, jetzt wird wieder ein Budget eingeführt, über seine Höhe gibt es allerdings noch keine genauen Informationen. Es wird aber davon ausgegangen, dass Psychotherapeut*innen mit halbem Kassensitz anstatt 26 Sitzungen pro Woche wie bisher nur noch 18 Sitzungen bezahlt werden. Zudem wurde der gerichtlich festgelegte Honorarmindestsatz mit gravierenden Folgen aufgehoben. Und auch der bisherige Extrazuschlag für die ersten 10 Sitzungen der Kurzzeittherapie I wurde einfach gestrichen.

Diese Maßnahmen werden von der gesamten Profession, der Bundespsychotherapeutenkammer und aller Berufs- und Fachverbände massiv kritisiert. Im September soll eine Entschließungsantrag verabschiedet werden, in dem die Maßnahmen weiter konkretisiert werden sollen.

Die Profession wird sich auf jeden Fall gegen diese Maßnahmen entschieden wehren und es ist ein heißer Herbst zu erwarten. Wir rufen alle approbierten DGK-Mitglieder auf, diese Protestmaßnahmen, aktiv und entschieden zu unterstützen.

Manfred Thielen, für den Vorstand der DGK

Und danach noch einen Link zur Presseerklärung der BPtK machen: https://www.bptk.de/pressemitteilungen/gruendlichkeit-vor-schnelligkeit-gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz-nacharbeiten/

Scroll to top